Reto Boller / Kunstfestival Robinson / Island in the Sun

Reto Boller. Aufsetzpunkt

17. April bis 19. Juni 2011

Reto Boller (*1966) lotet in seinen gattungsübergreifenden Arbeiten
stets neue Formulierungsmöglichkeiten von Malerei, Objekt- und In-
stallationskunst aus. Im Spannungsfeld von Glätte und Härte, der
glänzenden Oberfläche und den rauhen Kanten und unter Einbezug
von realen Gegenständen schafft er Arbeiten, die verstören und irri-
tieren und doch eine grosse Ruhe und Selbstverständlichkeit aus-
strahlen. Der Künstler schafft mit seinen Werken Substrate unserer
gegenständlichen (Alltags)Welt, die deren Widersprüchlichkeiten
thematisieren.

Neben neuen Bildobjekten hat er fürs Kunst(Zeug)Haus eine gross-
flächige Folienmalerei realisiert: Einer Welle gleich ergiesst sich eine
annähernd 60 Meter lange, magentafarbene Folie über Wand und
Boden und taucht den gesamten Umraum in eine intensive Farbig-
keit.

Kunstfestival Robinson 2011
Gruppenausstellung Überleben


17. April bis 19. Juni 2011


Das Überleben ist ein ständig präsentes Thema. Wie gehen Kunst-
schaffende damit künstlerisch um und welche Assoziationen weckt
der Begriff? "bureau d'artiste" organisiert hierzu das erste Kunstfes-
tival im Zürichseeraum, mit jurierter Gruppenausstellung und LiveArt-
Veranstaltungen. Dreh- und Angelpunk des Festivals ist die Figur
Robinson Crusoe. Zum Abschluss der Ausstellung wird der "Robin-
son-Kunstpreis" verliehen.

LiveArt: 18. / 19. Juni 2011

Konzeption: Nadia Heidet, Viviane Moermann, Myriam Walter,
www.bureaudartiste.ch
Islands in the Sun

17. April bis 19. Juni 2011


Im grafischen Kabinett zeigen wir erstmals eine gemeinsame Ausstellung
von *KURATOR, minimuseum viganò und Kunst(Zeug)Haus. Alle drei Insti-
tutionen sind in Rapperswil mit je eigenen Räumlichkeiten beheimatet und
widmen sich der Gegenwartskunst. Mit der gemeinsamen Aktion möchten
wir auf das (für eine Kleinstadt) breite Angebot im Kunstbereich hinweisen.

Ein künstlicher Steg, gebaut von köfer/hess unterteilt den Raum und schafft
Inseln, auf denen *KURATOR, minimuseum viganò und Kunst(Zeug)Haus
auf spielerische Art ihnen wichtige Kunst zeigen. Der Ausstellungstitel ver-
weist auf einen Song von Harry Belafonte und spielt mit unseren Sehnsüch-
ten nach einer geruhsamen, romantischen und sorgenlosen Welt. Gleichzeitig
agiert er hart am Abgrund zum Kitsch und möchte so einen unverkrampften
Blick auf zeitgenössisches Kunstschaffen und die Zusammenarbeit der unter-
schiedlichen Institutionen verweisen.