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Artist Member since 2008
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Roland H. Heyder Biography

Roland Heyder

Art painter since 1980, autodidact
He has been working in Solingen (Germany) since 1992

1956 born in Singen (Germany), autodidact
1986 Study trip to Singapur, Philippines and Southafrika
1988 First trip to Calofornia, USA
1989 -´90 Stay abroad in San Diego, California, USA
1991 + '96 Study trip to California, Study trip to 8 US-States
von 1985 bis 1987 A large attendance on exhibition participation in Europe and USA (summary):
1982 * Kunstpalast Düsseldorf (Germany)
* Kunstverein Ludwigsburg (Germany)
* Künstlerhaus Ulm (Germany)
* Rathaus Stuttgart (Germany)
1983 until 1989 Kunstsalon, Haus der Kunst, München (Germany)
1984 * Palais Liechtenstein, Feldkirch (Austria)
* Galerie Reich, Köln (Germany)
* Württembergischer Kunstverein, Stuttgart; (Germany)
1985 until 1987 Kunstmesse "Art" in Basel (Switzerland)
1987 "Junge Kunst aus Baden - Württemberg", Stuttgart und Singen (Germany)
"Neue Darmstädter Sezession", Darmstadt (Germany)
1989+'90 Sterling Gallery +
B-Street Gallery, San Diego (USA)
1994 "Triumph der Kunst", Nürnberg; Klingenmuseum Solingen (Germany)
1995 "Deutschlandbilder", Friedrich-Naumann-Stiftung, Königswinter (Germany)
1997 "Zeige deinen Engel", Kulturprojekt Altötting (Germany)
1998 "Gegenständliche Kunst heute", Kunstverein Offenburg (Germany)
2005 * Weinstadtmuseum Krems/Donau (Austria)
* Castle Voergaard (Denmark). International Exhibition on the occasion of the 200. birthday of H. C. Andersen
2007 * Galerie InterArt e.V., Stuttgart (Germany)
* Schlossfeldgalerie, Schloss Haigerloch
* 7. Art festival, Castle Salem (Germany)
* Galerie Bernack, Worpswede (Germany)
2008 * Dreamscape Exhibitions 2008 (Netherlands). International exhibition featuring 50 artists and book presentation Dreamscape 3
2010 * Surrealism Now, INTERNATIONAL EXHIBITION, BISSAYA BARRETO MUSEUM HOUSE, SANT´ANNA CONVENT, COIMBRA (PORTUGAL)
* Palais Palffy, Österreichisches Kulturzentrum, Wien (Austria)

Vita

Art has always been my place to go since I was a kid. Continuing the journey is all I can do right now and see where it takes me.

I am particularly interested in portraying the dualities present in all human experience. Rather, each experience is comprised of conflicting opposites. Each individual additionally has her/his own unique experiences. Therefore my paintings are ambiguous and not necessarily resolvable, offering an opportunity of reflection and interpretation that may vary, depending on the viewer himself.

The figurative paintings merely reflect a subjective understanding of the human condition, and my desires to explore that further.

It is hard for me to discuss my work because I don't like the idea of influencing someone by explaining my own thoughts and opinions concerning my art. Each painting can either put you in another world, in the middle of a story or simply be the expression of my inner feelings through symbols.

2008

Mitglied in der Künstlergruppe "Neue Meister"
http://www.neuemeister-online.de
 

Einführende Worte von Irmgard Heyd

Er kombiniert in seinen Bildern formale, dokumentarische und metaphorische Bedeutungen. Die von ihm angewendeten Interaktionen sind dabei oft so reichhaltig wie mehrdeutig und doppelsinnig, wie das Leben selbst. Hinter den rational fassbaren Darstellungen in seinen Werken verbirgt sich der ihm eigene Humor. Aber auch Ironie wird in seinen Bildern sichtbar. Er inszeniert, spielt mit dem Absurden und kombiniert seine Bilder zu einem monumentalen Ganzen. Dabei verwendet er den künstlichen Charakter der Farbe als eigenständiges ästhetisches Mittel. Die Farbe dient ihm ebenfalls dazu, das Fiktive seiner Bildwelten verstärkt zu demonstrieren. Der Kontrast zwischen Realität und Fiktion wird durch differenzierte Farbgebung betont. In diesem, von ihm dargestellten Lebensgefühl, nimmt die Welt im abrupten Wechsel mal traumhafte, mal monströse, mal paradiesische, mal gigantische und mal niedliche Züge an. Sie sind die Gegenüberstellung von Ich und der empfundene Zustand der Umwelt. Nicht selten ist zu erkennen, dass er an dem menschlichen Geist zweifelt. So übt er in seinen Bildthemen auch Kritik an den Normen und Weltvorstellungen der hedonistischen Gesellschaft. Seine Bilder sind meist nicht auf den ersten Blich zu entziffern. Mit tragischem Sinn für das Unglück des menschlichen Lebens komponiert er seine Themen. Dennoch verfügen seine Werke über eine stoische Gelassenheit. Er spielt mit den durchlebten, künstlerischen Erfahrungen der Kunstgeschichte und führt sie zu der Synthese zusammen. So sind auch barocke Züge nicht zu übersehen, was sich verstärkt in den Posen der menschlichen Körper und deren mächtiger und prächtiger Umgebung zeigt. Er verdichtet jenes schwankende Lebensgefühl, das unserer Zeit den Stempel aufgedrückt hat.

Katalogtext von Rudolg Greiner, Auszug

Roland Heyder besitzt die erstaunliche Fähigkeit und Technik diese auch auf der Leinwand festzuhalten. Mit den Mitteln der Kombinatorik und Assoziation verbindet er Rationales und Faktisches mit der Metaphorik und Symbolik des Traums. In der Verschmelzung von Außen- und Innenwelt entstehen „Traumbilder“, die weit über die Vorstellung der Barockzeit von einem Ganzen hinausgehen.

Diese dramatischen Konfliktbilder des Künstlers bedürfen keiner sprachlichen Erklärung. Mit diesen Bilderströmen kann jeder Betrachter seine eigenen Vorstellungen in Gang setzen. Die Fähigkeit Erscheinung präziser als dies jede Fotografie vermag, festzuhalten erstaunt und verblüfft den Betrachter. Roland Heyder nutzt dabei alle von Künstlern entwickelten realistischen Maltechniken, die der alten Meister genauso wie die der Surrealisten, der Fotorealisten, magischen, kritischen und phantastischen Realisten und erweitert sie durch seine eigenen Entwicklungen.

So bewundert man seine Fähigkeit die Stofflichkeit der Dinge wiederzugeben: Haut, Wasser, Holz, Stein, usw. Besonders deutlich wird dies an seinen gemalten Kleidungsstücken, Verhüllungen, an Stoffen und Tüchern, die oftmals den Bildaufbau gliedern und steuern. Auch seine Farbigkeit und die Steuerung des Lichts auf dem Bild sind ganz eigene Entwicklungen. Jede Szenerie hat ihre eigene Ausleuchtung, die nicht an die farbige Realität der Dinge gebunden ist. So werden seine Bilder zu Farbräumen, die er mit unterschiedlichen und gegenläufigen Zentralperspektiven weiter vertieft.

Das alles löst beim Betrachter einen Sog aus, der einem nicht mehr so schnell loslässt, weil man auch - sogar über Jahre hinweg - immer wieder andere Elemente der Bilder entdeckt, die neue Assoziationen und Erkenntnisse auslösen.