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Theo Hues Biography

Theo Hues wurde am 21. Mai 1954 in Recklinghausen geboren. Nach seinem Abitur in Eichstätt/Bay. lebte er zwei Jahre in München, bis er 1976 in das Rhein-Main-Gebiet übersiedelte und in Frankfurt am Main Kunst und Musik studierte. Dort erhielt er eine klassische Ausbildung in Kunst (Hauptfach Grafik) und Kunstgeschichte.
Geprägt durch verschiedene Kunststile und Künstler der 1960er Jahre wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein und durch die Kunst als gesellschaftspolitische Aussage rund um Joseph Beuys, beeinflusst vom Disput an deutschen Hochschulen und Universitäten zwischen Kunst als musisch – ästhetischer Bildung und visueller Kommunikation, entwickelte Hues schon früh seinen eigenen künstlerischen Stil.
Kunst ist für ihn ein Spiegelbild gesellschaftlichen Lebens. Die kritische Auseinandersetzung mit seiner Umwelt soll thematisch in klaren, ausdrucksstarken Bildern, die sich auf wesentliche gestalterische Mittel beschränken, wiedergegeben werden. Diese Kriterien prägen bis heute seine Grafiken, Objektbilder und seriellen Collagen.
Seit 1983 ist er als Lehrer und Kunstpädagoge in Frankfurt am Main tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind hier die Vermittlung verschiedener Kunststile und die Auseinandersetzung mit Künstlern unterschiedlicher Epochen, das Kennenlernen und die Anwendung künstlerischer Techniken, die künstlerische Auseinandersetzung thematischer Inhalte und interaktiv die Förderung der Integration und Kooperation junger Menschen besonders mit Migrationshintergrund. Hues ist Mentor in der kunstpädagogischen Ausbildung für Studenten und Lehramtsreferendare.
Theo Hues lebt heute in Bad Nauheim. Ihm glückte das Kunststück, in kürzester Zeit mit seinen Ausstellungen und Aktionen über die Landesgrenzen hinweg im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen. Mit seinem Bild “One World“, das die hessische Kultusministerin Karin Wolff anlässlich seiner Ausstellung in Frankfurt am Main enthüllte, war er in Rom, Brüssel und Paris und demonstrierte gleichsam vor Ort gegen die Verletzung der Menschenrechte. 2007 traf Hues den 14. Dalai Lama in Freiburg, der sein künstlerisch entwickeltes Portrait signierte. 2008 überreichte er dem Friedensnobelpreisträger in Bochum eine Spende aus dem Erlös seines Portraits zugunsten tibetischer Flüchtlingskinder im indischen Exil Dharamsala.
Anerkennenswert ist sein soziales Engagement und das Bestreben, mit dem Verkauf seiner Bilder international Kindereinrichtungen zu unterstützen.